Maßnahmen und Projekte

Förderung der Zivilcourage

Das Thema Förderung der Zivilcourage ist ein fester Themenschwerpunkt im Projekt „Wilhelmshaven SICHER!“. Nach dem landesweiten Tag der Zivilcourage am 15.03.2010 unter dem Motto „Zivilcourage hat viele Gesichter – Zeig Deins!“ wird das Thema in der AG Prävention zusammen mit dem VKP dauerhaft behandelt. Zusammen mit dem Medienpartner „Wilhelmshavener Zeitung“ werden regelmäßig Fälle präsentiert, in denen sich Bürgerinnen und Bürger besonders couragiert für ihre Mitmenschen eingesetzt haben.

Am 14.03.2011 richteten „Wilhelmshaven SICHER!“, der VKP und die Polizeiinspektion erneut einen Tag der Zivilcourage aus. Neben Vertretern aus dem öffentlichen und politischen Leben nahmen auch mehrere Schulklassen und Seniorengruppen an dieser Veranstaltung teil, in der die drei besten Fälle prämiert wurden. Die Preisträger erhielten neben Urkunden auch Geldpreise, die vom VKP zur Verfügung gestellt wurden. Die Aktion für Zivilcourage ist weiterhin fester Bestandteil des Projektes.

Derzeit ist auch ein Kinoprojekt bzw. ein Kinospot zur Förderung der Zivilcourage in Planung.

Präventionsprojekt Gefahr durch „Neue Medien“

Mit dem Motto: „Gefahr durch neue Medien – Wie sicher Sie leben, entscheiden Sie selbst!“ hat sich die Polizeiinspektion Wilhelmshaven / Friesland in Zusammenarbeit mit dem VKP das Ziel gesetzt, die im Bereich Internetkriminalität notwendige Präventionsarbeit deutlich zu intensivieren.

Fachkräfte des zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion informierten im Zeitraum Januar bis März 2010 in einer Serie von insgesamt 10 Artikeln zweimal wöchentlich in den örtlichen Zeitungen über neue aber auch klassische Betrugsarten. Ziel war es, allen Lesern einfache und verständliche Tipps zu geben, wie ein wirksamer Schutz gegen die Gefahren durch neue Medien funktioniert und wie das Risiko, Opfer solcher Straftaten zu werden, deutlich minimiert werden kann.

Folgende Serienartikel erschienen:

01. So sichern Sie Ihr Netzwerk! (28.01.2011)
02. Teilnahme am sicheren Homebanking (01.02.2011)
03. Betrügerische E-Mails (04.02.2011)
04. Abo-Fallen per Telefon & Internet (08.02.2011) 05. Risiken in sog. "Sozialen Netzwerken" (11.02.2011)
06. Kaufen / Verkaufen im Internet (15.02.2011)
07. Phishing-Attacken (18.02.2011)
08. Geldwäsche (22.02.2011)
09. Enkeltrick / Teppichtrick / falscher Polizist (25.02.2011)
10. Software / illegale Downloads (01.03.2011)

Verbunden war diese Aktion mit einem Preisausschreiben, um die Leserinnen und Leser zu animieren, sich weiter mit den Themen zu beschäftigen. Firmen in Wilhelmshaven spendeten dem VKP attraktive Sachpreise, die mit dem Thema „Neue Medien“ in enger Verbindung stehen. Unter anderem gab es in dem Preisausschreiben attraktive Softwarepakete für Firewall- und Virenschutzprogramme zu gewinnen.

Darüber hinaus wurden Vorträge und persönliche Beratungen zu diesem Thema durch die Beauftragte für Kriminalprävention der Polizei angeboten.

Das Thema wurde insgesamt sehr positiv aufgenommen und erweckte auch das Interesse von Medien und Institutionen außerhalb der Polizeiinspektion.

Präventionsprojekt „Cybermobbing“

Im Bereich der Kinder- und Jugendkriminalität ist das Thema Cybermobbing von „Wilhelmshaven SICHER!“ und dem VKP aktuell in den Fokus genommen worden. Cybermobbing ist das absichtliche Beleidigen, Bedrohen, Bloßstellen oder Belästigen von Personen mit Hilfe des Internet oder mit dem Handy. Auch wenn es Mobbing schon immer gegeben hat, gehen Experten von Jugendamt und Polizei davon aus, dass sich die Qualität des Mobbings deutlich verändert und Cybermobbing die herkömmliche Gewalt unter Schülern längst eingeholt hat.

Das Präventionsprojekt Cybermobbing wird mit 5000€ durch den Präventionsverein der Stadt Wilhelmshaven finanziert und befindet sich derzeit mit den Schulen in Vorbereitung.

Kern dieses Projektes ist die intensive Aufklärung von Schülern, Lehrern und Eltern durch Eltern-Medien-Trainer. Eltern und Schule haben oft keine Vorstellung, was Cybermobbing eigentlich ist, und sind sich nicht im Klaren über das Ausmaß und die Tragweite solcher Vorkommnisse.

Durchführen von Alkoholtestkäufen

Bereits im Jahre 2010 wurden im gesamten Inspektionsbereich Alkoholtestkäufe durchgeführt. Gerade durch die Verzahnung der Stadt Wilhelmshaven, Jugendamt und Polizei im Projekt „Wilhelmshaven SICHER!“ konnten die Kontrollen nochmals deutlich intensiviert werden.

Da auch Vertreter des Amtsgerichtes in der Lenkungsgruppe sowie der AG Prävention mitarbeiten, ist diesen bewusst geworden, dass der Verkauf von Alkohol an Kinder und Jugendliche eben nicht zu bagatellisieren und Alkoholkonsum häufig der Auslöser zur Begehung von Straftaten ist. Dieses Wissen wird durch diese Vertreter des Amtsgerichtes entsprechend intern weiter transportiert.

Videoüberwachung

Eine Unterarbeitsgruppe „Video“, die in der AG Prävention angesiedelt ist, hat schon die rechtlichen und tatsächlichen Möglichkeiten zur Errichtung von Videoüberwachungsanlagen überprüft. Ein entsprechender Antrag wurde bereits durch das Innenministerium geprüft und genehmigt. Auch eine Prüfung der technischen Voraussetzungen verlief positiv, so dass zu erwarten ist, dass die Installation der Videoanlage im Bereich des Kriminalitätsschwerpunktes „Nordseepassage“ noch im Jahre 2011 erfolgen kann.

Die Installation einer Videoanlage wird von der Universität Potsdam im „Integrierten Handlungskonzept“ der Sozialraumanalyse als Maßnahme zur Senkung der Kriminalität und zur Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger in Wilhelmshaven dringend angeraten.

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